Zukunftswerkstatt Ferropolis

Posted on May 24th, 2012 at 5:40 pm


 

„Innovative Energieversorgung und –Speicherung bei Großveranstaltungen“

„Musik trifft Solar – und das in der „Stadt aus Eisen“!“ freute sich Prof. Dr. Birgitta Wolf, Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin von Sachsen-Anhalt, letzten Sommer über die Errichtung einer knapp 3000 m2 großen Solaranlage von Q-Cells auf dem Festival-Gelände Ferropolis. Damit setzte die Stätte, die mit ihrer beeindruckenden Baggerkulisse auch ein Denkmal der Braunkohleförderung stellt, den Startstein ihrer Neuausrichtung in Richtung erneuerbare Energien. Und untermauerte dabei die Bedeutung der regionalen Solarbranche.

Etwa 170’000 kWh erzeugt die Anlage jährlich. Ein Großteil davon verschwindet im Stromnetz. Das dreitägige Melt! Festival verbraucht etwa 80’000 kWh. Damit die Veranstaltungen auf Ferropolis im Sinne der Energiewende in Zukunft vollständig mit dem vor Ort erzeugten Solarstrom versorgt werden, fehlen aber Stromspeicher. Auf dem Markt sind noch keine geeigneten Technologien vorhanden.

Die Ferropolis und die Green Music Initiative möchten proaktiv zur Lösungsfindung bei-tragen und veranstalten am 19. Juni 2012 die Zukunftswerkstatt Ferropolis: innovative erneuerbare Energieerzeugungs- und insbesondere Speichertechnologien sollen vorgestellt und besprochen werden. Dabei soll erörtert werden, wie die Halbinsel diesen als Forschungs- und Entwicklungsstandort zum Durchbruch verhelfen könnte. Der Appell richtet sich insbesondere an die regionale Solarindustrie und Forschungsinstitutionen.

„Innovative Energieversorgung und –Speicherung bei Großveranstaltungen“
Zukunftswerkstatt am 19. Juni 2012, Ferropolis
Themen
1. Energiewende und die Zukunft der Solarindustrie in Sachsen-Anhalt
2. Ferropolis als F&E-Standort für innovative Energieversorgung von Großveranstaltungen
3. Markt der Möglichkeiten: Innovative erneuerbare Energie- und Speichertechnologien
4. Ausblick: Zukunftsansätze aus Deutschland und der Welt

Eine weitere Zukunftswerkstatt zur Entwicklung des Tourismusangebots durch die Ferropolis wird am 20. Juli 2012 stattfinden. Bei Interesse gibt Ihnen Lucile Barras / THEMA1 GmbH gerne weitere Auskunft. Die Resultate der beiden Veranstaltungen werden am 6. September in Berlin im Rahmen der Berlin Music Week einer deutschen und internationalen Audienz aus der Musikbranche und Politik vorgestellt.

Anmeldung und Kontakt: Lucile Barras | Green Music Initiative c/o THEMA1 GmbH | Torstr. 154, 10115 Berlin | barras (at) thema1.de | 030 779 0 779 14

Ankündigungs-PDF zur Ansicht/Download: Zukunftswerkstatt Ferropolis


Über Ferropolis
Die Halbinsel Ferropolis liegt mitten im Gremminer See, einer ehemalige Kohletagebaugrube. Fünf riesige Bagger-maschinen, die aussehen wie Dinosaurier eines vergangenen Zeitalters, bilden die vom Bauhaus Dessau erdachte einmalige Kulisse spektakulärer Open-Air-Festivals und Konzerte. Internationale Festivals wie Melt! und Splash! ebenso wie unvergessliche Auftritte von Herbert Grönemeyer, Peter Maffay, Die Ärzte, Die Toten Hosen oder Metallica ziehen bis zu 160.000 Besucher jährlich an und sorgen inzwischen für eine wichtige regionale Wertschöpfung. Dazu kommen 40.000 Touristen, die außerhalb der Eventszeiten herreisen, etwa um das Museum für regionalen Bergbau in der ehemaligen Stromzentrale zu besichtigen. Mit der Errichtung einer knapp 3000 m2 großen Solaranlage auf den Dächern der Bergbauhallen im Sommer 2011 setzt Ferropolis den Startschuß zu einem weiteren visionären Projekt: die Verwandlung des Denkmals für Kohletagebau in eine Hochburg der Zukunftsenergie.
www.ferropolis.de