Green Music BBQ 2013

Green Music BBQ

Donnerstag, 20. Juni 2013, 18 :30 – 21:30, c/o pop,  Stadtgarten / Al Bosco, Köln

Premiere des Green Club Labels: erstmalig deutsche Clubs mit Energieeffizienzlabel ausgezeichnet!

stabil elite, Hans Nieswandt, Tobias Thomas und Evolaer für mehr Klimaschutz im Pop-Business.

“Grüner Teppich” auf dem Green Music BBQ für neun klimafreundliche Clubs !

Über den “grünen Teppich” schritten am 20.06.2013 im Rahmen der Musikmesse c/o pop neun Clubs aus Deutschland und Luxemburg im Kölner Stadtgarten. Sie erhielten erstmals die Auszeichnung mit dem Green Club Label, das für Klimaschutz und Energieeffizienz in der Musikbranche steht. Gastgeber waren die Green Music Initiative (GMI) und die EnergieAgentur.NRW gemeinsam mit weiteren Partnern.

Keine Preisverleihung ohne besondere Laudatoren ! Zu den Projektinitiatoren reihte sich eine spannende Mischung aus Pionieren der deutschen Club- und Musik- Szene wie Hans Nieswandt und Tobias Thomas und aufstrebenden Newcomerbands wie stabil elite und Evolaer in die Laudatorenrunde ein und unterstützte so die Initiative für mehr Klimaschutz im Pop-Business.

“Die Musikbranche hat erhebliche Energiereduktionspotentiale. Wir haben uns gefragt: Wie lassen die sich realisieren und warum macht das eigentlich noch niemand”, berichtet Jacob Bilabel, Gründer der GMI. Das energetische Know-how brachte die EnergieAgentur.NRW mit, die gemeinsam mit der GMI das Green Club Label für Diskotheken und Veranstaltungsorte entwickelt hat. “Die Clubs, die wir heute auszeichnen, haben gezeigt, dass sie sich nicht nur für kalte Getränke und gute Live Acts zuständig fühlen, sondern auch für klimafreundliche Geschäftsprozesse”, ergänzte Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW.

Ausgezeichnet wurden
Butan Club, Wuppertal, http://butanclub.com/butan2011/
Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln http://www.cbe-cologne.de
Eventum, Wuppertal http://www.eventum-wuppertal.de
Gloria – Theater, Köln http://www.gloria-theater.com
Herr Walter, Dortmund http://www.herr-walter.de
Kulturfabrik, Esch-sur-Alzette, LU http://www.kulturfabrik.lu
Rude 7, Mannheim http://www.rude-7.de
SO 36, Berlin http://so36.de
Villagio Danceclub Detmold http://www.villagio-detmold.de

Eine Liste aller 21 Clubs und Veranstaltungsorte, die das Green Club Label tragen kann unter www.greenclubindex.de eingesehen werden.

Das Green Club Label geht zurück auf ein Pilotprojekt, in dem von 2011 bis 2012 sechs Clubs eine maßgeschneiderte Energieberatung von der EnergieAgentur.NRW erhielten und über 12 Monate Klimaschutzmaßnahmen umsetzten. Stromkosten und CO2-Emissionen konnten bereits in der Pilotphase insgesamt um 24.000 € gesenkt werden. Was den Clubbetreibern allerdings fehlte, war eine klare und einfache Form, ihr Engagement gegenüber Konzertbesuchern, Partygängern und Künstlern sichtbar zu machen. Diese Lücke schlossen die GMI und die EnergieAgentur.NRW indem sie die Projektergebnisse in das Reglement zum Green Club Label übersetzten . Es steht interessierten Clubs zur Verfügung und bezieht speziell geschulte Energieberater mit ein.

Das überzeugte auch die Stadt Mannheim. Hier zogen die Wirtschaftsförderung, die Klimaschutzagentur, das Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim und Region sowie die Popakademie Baden-Württemberg in 2012 mit vier Clubs nach. Das Energiereferat Frankfurt a.M. folgte ebenfalls mit vier Clubs und auch das Dortmunder Juicy Beats Festival soll in diesem Jahr energieeffizient ablaufen und bezieht weitere Clubs mit ein.

 Hans Nieswandt:
Gute Clubs waren immer schon mehr als nur profane Feierplätze. Schon die allerersten Discos waren nicht zuletzt auch Orte, in denen neue, respektvolle Formen des sozialen Umgangs erprobt wurden, neueste musikalische Entwicklungen befördert und neueste Technologien eingesetzt wurden. Dass sich die moderne Clubkultur von heute nun auch immer mehr den grünen Aspekten zuwendet, ist in dieser Tradition nur folgerichtig und unbedingt notwendig. Damit wir uns noch lange in diesen magischen Orten momentan wahrgewordener Utopien wohlfühlen können.” 

stabil elite:
Energieeffiziente Clubs können Schule machen, dafür wird mit dem Green Club Label eine schöne Plattform geboten. Es geht darum, klimaengagierte Betreiber von Clubs und Konzertstätten einer breiten Öffentlichkeit sichtbar zu machen und ein Bewusstsein für die Umwelt auch auf Tanzflächen und in Konzerthallen zu schaffen. stabil elite findet das gut und unterstützt diese Initiative ausdrücklich.“

Tobias Thomas:
Als Festivalmacher, DJ und Veranstalter von Clubnächten aber auch als weitgereister Vielflieger bin ich ständig mit Fragen der eigenen wie auch der allgemeinen Energieeffizienz aber leider auch oft genug der sinnlosen Energieverschwendung konfrontiert. Ich freue mich daher sehr über Initiativen und Projekte wie den Green Club Index, die sich gezielt des Problems annehmen.“

Weiterführende Informationen finden sich im „Companion Green Music BBQ 2013″

Laudatoren:
Lothar Schneider, Geschäftsführer EnergieAgentur.NRW, EnergieAgentur.NRW
Jacob Bilabel, Gründer Green Music Inititative, Green Music Initiative
Norbert Oberhaus, Geschäftsfüher c/o pop , c/o pop
Sebastian Dressel, Beauftragter für Kulter- und Kreativwirtschaften Stadt Mannheim, Wirtschafts- und Strukturförderung Mannheim
Roman Dashuber, Green Music Initiative, Projektleiter Green Club Index, Green Music Initiative
Sven Schäfer, FAZEmag, Herausgeber, www.fazemag.de
Hans Nieswandt, Autor, DJ und Musikproduzent, www.hansnieswandt.de
Evolaer, Band, http://evolaer.net
Tobias Thomas, DJ und Musikproduzent, http://www.kompakt.fm/artists/tobias_thomas,
stabil elite, Band http://www.c-o-pop.de/festival/artist/stabil-elite

Hier geht es zum Fotoalbum

Green Music BBQ 2013

 

Der Highlightfilm des Green Music BBQ 2012:


Eine vollständige Dokumentation der bisherigen Green Music Dinners findet sich hier: http://www.greenmusicinitiative.de/events/die-green-music-dinner/green-music-dinner/