Melt! Festival goes Green

Melt goes green: Melt! Festival und Green Music Initiative starten Umwelt-Offensive
Melt! präsentiert den Festival-Hotelzug und innovative Kooperationen mit Deutsche Bus und Deutsche Bahn

Musik-Festivals haben den CO2-Fußabdruck einer Kleinstadt.
Ca. 40% der Emissionen entstehen bei der An- und Abreise der Fans.
Das Melt! Festival möchte in Zukunft seiner Verantwortung stärker nachkommen und startet zusammen mit der Green Music Initiative eine große Umwelt-Offensive.

In einem Leuchtturmprojekt werden praktische Ansätze zur Reduktion der Umweltwirkungen des dreitägigen Festivals entwickelt und umgesetzt. Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist ein nachhaltiges, innovatives und alternatives Anreise-Angebot.

Dabei versuchen die Macher den Spagat zwischen interessanten Angeboten einerseits und den Bedürfnissen der Besucher andererseits. Denn viele Argumente haben bislang immer für den PKW als Verkehrsmittel gesprochen: Platz für Wertsachen, Lagermöglichkeiten, ein Zufluchtsort bei Regen und das wichtigste: der oftmals günstigste Preis. Aufgabe war es nun, attraktive Alternativen zur Autoanreise zu finden

Auf der Suche nach serviceorientierten und gleichzeitig umweltfreundlichen Reise- und Übernachtungsalternativen können die Veranstalter nun erste Ergebnisse präsentieren: Der Melt! Festival-Hotelzug und umfangreiche Kooperationen mit Deutsche Bus und Deutsche Bahn.

Dazu Jacob Bilabel, Gründer der Green Music Initiative:
„Die An- und Abreise von Fans ist immer der größte Brocken im CO2 Fußabdruck eines Festivals. Hier haben die Melt! -Macher mit innovativen und kreativen Mobilitäts Angeboten jenseits der üblichen Verzichts-Logik einen riesigen Schritt in Richtung Low Carbon Festival gewagt. Sie zeigen, dass mit smarten Ideen Umweltbewusstein und Spaß durchaus zusammen passen.“

Die Angebote im Einzelnen:
1. Der Melt! Festival-Hotelzug (powered by Mixery)
Im Zeitraum des Festivals wird ein Euro-Express-Zug gechartert, der von Köln aus die Reise nach Ferropolis antreten wird. Die Zugfahrt beginnt bequem am Donnerstagabend, Freitagmorgen kommt man ausgeruht auf dem Festivalgelände an – ohne Schlepperei, ohne Staus und ohne Stress, denn der Zug hält direkt am Eingang von Ferropolis. Die Krönung: vor Ort kann man in dem Melt! Zug sogar übernachten. Für vier Nächte hat man sein eigenes, bequemes Bett, wobei nicht nur Einzelplätze sondern auch ganze Abteile mit 6 Schlafplätzen buchbar sind. Und auch den Bändchentausch vor Ort können sich Passagiere des Melt! Festival-Hotelzuges sparen – denn dieser findet exklusiv schon vorab im Zug statt. Der Gesamtpreis für Hin- und Rückfahrt inkl. vier Übernachtungen (exklusive Festivalticket) beträgt EUR 59.
http://www.meltfestival.de/de/melt_reise

2. Deutsche Bus
Daneben bietet das Unternehmen Deutsche Bus Melt! Besuchern eine ganz andere Form der Busreise: Durch ein neu -eingerichtetes Buchungsverfahren haben Unternehmungslustige die Möglichkeit, sich als Initiator einen eigenen Bus zu chartern. Es gilt nun, weitere Mitfahrer z.B. über Social Networks zu finden (insgesamt max. 50), denn je mehr Mitfahrer, desto günstiger wird der Fahrpreis! Für das kommende Melt! Picknick (30. Mai) waren bereits Musikfreunde in den Städten Halle, Leipzig, Dresden und Berlin aktiv und haben ihren eigenen Bus ins Leben gerufen. Weitere Informationen auf www.deutsche-bus.de oder in Kürze auch unter www.meltfestival.de.

3. Deutsche Bahn
Auch die Deutsche Bahn unterstützt die Melt! Umweltmaßnahmen und bietet Sonderkonditionen exklusiv für Melt! Besucher! So kostet das Veranstaltungsticket (2. Klasse) für die Hin- und Rückfahrt nach Gräfenhainichen EUR 79. Und das bundesweit, von jedem DB-Bahnhof. Mit dem speziellen Angebot können alle Züge der DB genutzt werden, auch der ICE, wodurch nicht nur eine umweltfreundliche, sondern vor allem auch eine entspannte Anreise garantiert ist. Die Tickets (Vorbuchungsfrist von mindestens 3 Tagen) gelten zwischen dem 14. und 20. Juli 2010 und sind ab sofort telefonisch unter der Hotline 01805 – 31 11 53 mit dem Stichwort “Melt! Festival” buchbar.

Für die Umsetzung der verschiedenen Umwelt-Maßnahmen haben sich die Veranstalter starke Partner an ihre Seite geholt. Durch den Zusammenschluss mit der Green Music Initiative kam der Stein ins Rollen und das Melt! wurde in ein Förderprogramm der deutschen Energieagentur DENA aufgenommen. Die Idee: ein Mobilitäts-Pilotprojekt im Festivalbereich. So etwas hat es bis jetzt noch nicht gegeben. Durchgeführt durch „Team Red Deutschland GmbH“, die über umfangreiches Fachwissen und Branchenkenntnisse in den Bereichen Verkehr, Mobilität und Tourismus verfügen. Somit gilt das Melt! als Pilotprojekt nicht nur für die deutsche Festivallandschaft. Die Mobilitätsberatung der DENA ist somit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur nachhaltigen Eventlocation Ferropolis.

Um die Stadt aus Eisen auch während des Festivals so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten, haben die Veranstalter weitere vor Ort-Maßnahmen mit ihren Partnern entwickelt: So wird das Müllpfand auf dem diesjährigen Melt! eingeführt, ebenso wurde im Entsorgungsbereich an einer Optimierung zur Müllminderung gearbeitet. Gleichzeitig wird in diesem Jahr verstärkt auf regionale Dienstleister gesetzt. Im Gastronomie-Bereich wurden ebenso erste Schritte durchgesetzt: Neben einem verstärkten Angebot an CO2- freundlichen Speisen wird es für sämtliche Anbieter erweiterte Auflagen insbesondere hinsichtlich Müllvermeidung geben. Auch hier wird verstärkt mit regionalen Anbietern zusammengearbeitet.

Partner der Melt! Umwelt Kooperation:
Green Music Initiative
Jacob Bilabel
Geschäftsführer

Ferropolis GmbH
Thies Schröder
Geschäftsführer

Gemeinsame Sache GmbH & Co KG
Finja Götz
Projektmanagerin

Deutsche Bahn
André Dumaschus
Vertrieb Geschäftsreisen

Deutsche Bus
Jochen Baumeister
Geschäftsführer

Team Red Deutschland GmbH
Dr. Bodo Schwieger
Geschäftsführer

Die Green Music Initiative dient als Plattform zur Förderung einer klimaverträglichen Musik- und Entertainmentbranche durch die Initiierung und Realisierung von gemeinsamen Aktivitäten. In enger Kooperation mit renommierten wissenschaftlichen Instituten, Stakeholdern und bekannten Künstlern werden Reduktionsstrategien beispielhaft umgesetzt. Ziel ist die Verminderung der CO2-Emissionen und Umweltwirkungen in allen Bereichen.

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