Bonn bleibt grün: RhEINKULTUR-Festival wird Partner der Green Music Umwelt Offensive 2010

Endlich Sommer! Und damit auch endlich: Festivalsommer! Unter freiem Himmel zur Lieblingsband tanzen, die Running Order mal wieder verbummeln oder einfach nur feiern. Bei einem Festival will sich erstmal niemand in erster Linie Gedanken um die Umwelt machen – kein Wunder, irgendwie ist man von den ganzen Not To’s auch ziemlich abgeschreckt. Allerdings haben gerade so schöne Sachen wie Musikfestivals einen großen Einfluss auf die Umwelt. Zum Glück gibt es aber Initiativen, die beweisen, dass umweltbewusstes Handeln auch Spaß machen kann.

Die Umweltoffensive 2010 ist ein Zusammenschluss verschiedenster Akteure aus der Musik- und Entertainmentbranche, die bereits die Arme hochgekrempelt und sich den ökologischen Hot Spots der Branche angenommen haben. Initiiert wurde die Offensive von der Green Music Initiative, der Plattform für eine klimaverträgliche Musik- und Entertainmentbranche. Neben JUMP, dem reichweitenstärksten Radiosender Mitteldeutschlands und dem Melt! Festival, ist auch das RhEINKULTUR-FESTIVAL mit dabei. 200.000 Besucher werden am Samstag, den 3. Juli im Naherholungsgebiet Rheinaue in Bonn erwartet.

“Die RhEINKULTUR findet Zeit ihres Lebens in einem Naherholungs- und Wasserschutzgebiet statt. Wir sind, solange wir uns mit dem Festival beschäftigen, auch mit der Frage seiner Umweltverträglichkeit befasst. Noch dazu sind wir aufgrund des freien Eintritts nur mit sehr begrenzten Budgets ausgestattet. Wir haben aber gemerkt, dass man auch mit wenig schon unglaublich umfangreich agieren kann. Wichtig ist, dass man will – dann merkt man nämlich auch, dass man kann!” erklärt Holger Jan Schmidt von der RhEINKULTUR das Engagement, denn die RhEINKULTUR hat sich mit Green Rocks einiges einfallen lassen.

Jacob Bilabel, Initiator der Green Musik Initiative: “Das RhEINKULTUR-Festival mit seinen fast 200.000 Besuchern ist schon ein alter Hase, wenn es um innovative Ansätze in Sachen Klimaverträglichkeit geht. Umso mehr freut es mich, dass trotzdem jedes Jahr in Bonn noch mehr schlaue Ideen umgesetzt werden, um die negativen Umweltauswirkungen des Festivals weiter zu reduzieren. Das diesjährige Green Rocks Umweltkonzept zeigt, dass auch bei Veranstaltungen in dieser Größenordnung Klimaschutz und Spaß keine Gegensätze sein müssen.”

Sebastian Madsen, Sänger der Band Madsen, diesjähriger Hauptact auf der blauen Bühne, sagt: “Wir freuen uns ganz besonders auf die RhEINKULTUR. Es ist unser persönliches Woodstock und – dank “Green Rocks” – das umweltfreundlichste Festival, das ich kenne. Lasst uns eine Riesenparty feiern, ohne den Platz voll zu müllen! Die Natur wird es uns danken und wir können uns mit dem besten Gewissen auf viele weitere Jahre RhEINKULTUR freuen.”

Unter Green Rocks (www.greenrocks.de) sind alle nachhaltigen Aktivitäten des Festivals zusammengefasst: Die Kooperation mit dem Ökostrom-Anbieter NaturWatt und dem ÖPNV. Das Wastemanagement Projekt mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt oder auch die bisherigen Auszeichnungen des europäischen Festivalverbandes YOUROPE mit dem Green‘n‘Clean-Award, um nur ein paar Elemente zu nennen.

rheinkultur

170.000 Besucher auf dem RhEINKULTUR-Festival 2009.